Naive Malerei kurz erklärt!

Naive Malerei: Geprägt wurde der Begriff „Naive Kunst“ vom Kunsthistoriker Wilhelm Uhde (1874-1947) Ende der 1920er, obgleich die Anfänge dieser Stilrichtung bis zum Jahr 1885 zurückreichen.

Naive Kunst ist schwer zu fassen bzw. einzugrenzen- siehe die Urlauberin

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Anders als die meisten anderen Stilrichtungen ist Naive Kunst schwer zu fassen bzw. einzugrenzen!

Es heißt zwar oft, es handle sich bei Naiver Malerei um Laienmalerei, doch gab und gibt es noch immer etliche professionelle Künstler, die dieser Stilrichtung zuzurechnen sind, und umgekehrt zahlreiche Autodidakten unter den Malern, die keine Naive Malerei anfertigten.

 

Naive Malerei kurz erklärt - Clown - Lavagna - Italien

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Schließlich ist wahre Kunst weniger eine Sache des Kopfes als des Herzens!

Kennzeichnend für Naive Malerei ist vor allem der in der Tat naive, kindlich-idealistische, verträumte Blick auf die Welt, der sich in ihr widerspiegelt.

So werden die Motive anders als beim Impressionismus nicht in ihrer Erscheinungsfarbe, sondern in der Gegenstandsfarbe abgebildet.

Auf die Abbildung von Lichtverhältnissen und Schatten wird weitdesgehend verzichtet.

Die besondere Schwierigkeit, die es auch für den Maler Wolfgang Pfau zu bewältigen galt, liegt bei Naiver Malerei darin, trotz eines infantil wirkenden Malstils eine stimmige, ausdrucksstarke Bildkomposition zu erzeugen.

Kunst Definition Naive Malerei?